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Bodenrichtwerte

Bodenrichtwerte sind nach § 196 Baugesetzbuch durchschnittliche Lagewerte für den Boden unter Berücksichtigung des unterschiedlichen Entwicklungszustandes. In bebauten Gebieten sind Bodenrichtwerte mit dem Wert zu ermitteln, der sich ergeben würde, wenn der Boden unbebaut wäre.
Bei Problemen und Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Gutachter-ausschusses des Landratsamtes Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge, Frau Lindheimer, Tel. 03501-515 3302.

Erläuterungen:

1. Bodenrichtwerte werden für den unbebauten Zustand ausgewiesen.
2. Für den Landkreis Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge gelten die Bodenrichtwerte erschließungsbeitragsfrei nach den §§ 127 und 128 Baugesetzbuch.
3. Zur Höhe der Anschlusskosten nach Kommunalabgabengesetz empfehlen wir die Konsultation mit der zuständigen Stadt bzw. Gemeinde.
4. Die Bodenrichtwerte für Wohnbauland beziehen sich in Stadtgebieten auf eine Grundstücksgröße von 500 m² und im ländlichen Bereich auf eine Grundstücksgröße von 750 m².
5. Für die gesondert ausgewiesenen neu erschlossenen Wohngebiete werden keine Grundstücksgrößen zugeordnet. Die gebietstypischen Grundstücksgrößen sind dem jeweiligen Bebauungsplan zu entnehmen.
6. Den Bodenrichtwerten für unbebaute gewerbliche Nutzungen erfolgte keine Zuordnung einer Richtwertgrundstücksgröße.
7. Abweichungen in den wertbestimmenden Eigenschaften des einzelnen Grundstückes, wie beispielsweise Erschließungszustand, spezielle Lage, Art und Maß der baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit und Grundstücksgestalt (insbesondere Grundstückstiefe und -größe) können Abweichungen vom Bodenrichtwert bewirken.
8. Bodenrichtwerte ersetzen nicht die sachverständige Beurteilung des Einzelfalles. Sie gelten für eine normale Lage und Beschaffenheit des Grundstückes. Besonderheiten können nicht berücksichtigt werden.



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